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Aktuell im Kloster
08.02.2016 - 14.02.2016
Tagesangebote im Restaurant
08.02.2016 - 14.02.2016
Informationen
-Öffnungszeit Restaurant: 10:00 - 17:00 Uhr
-Menüvorschläge für Ihren Anlass finden Sie unter Gastronomie
Tagesangebote im Restaurant


Dienstag, 9. Februar 2016

Currywurst
mit Currysauce
Rösti Späne
Mandel-Brokkoli
Tagesteller* CHF 19.00

Kalbsschulterbraten
Kartoffelpfluten
Bayrisch Kraut
Tagesplatte* CHF 31.00

Kartoffel-Kräuter-Taler
auf Lauchgemüse
garniert mit Granny Smith Äpfeln
Tagessalat
Vegetarisch* CHF 18.50

Grilliertes Rindsentrecôte
mit Rotwein Eschalotten
Pommes frites
Gemüse
Wochenhit* CHF 31.00

* Eine Karaffe Wasser aus der Klosterquelle ist im Preis inbegriffen.

Legierte Geflügel-Curry-Suppe CHF 5.00
Zitronencake mit halbgeschlagenem Rahm CHF 5.00

Klosterteller* CHF 19.00
Kalte Fleischsorten mit Käse


Weinempfehlungen

Rotwein
Zweiklang AOC, Schloss Herdern
Pinot Noir, Cabernet Dorsa
CHF 6.00 / dl

Weisswein
Initio, Rebgut Leutschen, Kellerei Kloster Einsiedeln, Riesling-Sylvaner
CHF 6.00 / dl


* Eine Karaffe Wasser aus der Klosterquelle ist im Preis inbegriffen.


Fleisch Herkunft
Kalb / Schwein / Poulet: Schweiz
Rind: Schweiz / USA / Südamerika
Lamm: Neuseeland / Australien
Kaninchen: Ungarn
 
27.03.2016
Ostersonntag im Kloster
27.03.2016
-Telefon 071 978 72 20 oder info@klosterfischingen.ch
-Restaurant offen von 10.00 bis 20.00 Uhr
Ostersonntag im Kloster

Kulinarik trifft Kultur


Die Menüs servieren wir ab 11.45 Uhr und ab 17.30 Uhr



Vegetarisch

Mille Feuille von mediterranem Gemüse
Hausgemachte violette Kartoffelchips
Tomatencrème
Cracker / CHF 19.50


Dessert

Süssmostcrème
Schokoladenspäne und caramelisierte Apfel-Würfelchen
Rahmhaube / CHF 7.50




Ihre Reservation nehmen wir gerne entgegen, freuen uns aber auch über Ihren spontanen Besuch.

 
28.02.2016
Chor Inscriptum
28.02.2016 / 16.00 Uhr / Kirche
EINTRITTSPREISE
- 30.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 20.--
Chor Inscriptum

Arvo Pärt, Passio Domini Nostri Jesu Christi

Gemischter Chor und Soli:
Sopran: Elisabeth Göckeritz
Alt: Martina Gmeinder
Tenor: Zacharie Fogal
Bass: Martin Ulrich
Violine: Maria Scheidegger
Oboe: Annina Bachmann
Cello: Holger Brenneisen
Fagott: Valeria Curti
Orgel: Ernst Bartmann
Leitung: Christian Döhring
Pärt hat die Passio 1982 vollendet - zwei Jahre nach seiner Auswanderung aus Estland nach Wien. Es ist im Tintinnabuli-Stil komponiert, einer musikalische Ausdrucksform, die Pärt nach jahrelanger Beschäftigung mit dem gregorianischen Gesang und der Musik der Renaissance entwickelt hat. „Ich habe entdeckt, dass es genügt, wenn ein einzelner Ton schön gespielt wird. Dieser Ton, die Stille oder das Schweigen beruhigen mich. Ich arbeite mit wenig Material, mit einer Stimme, mit zwei Stimmen. Ich baue aus primitivem Stoff, aus einem Dreiklang, einer bestimmten Tonqualität. Die drei Klänge eines Dreiklangs wirken glockenähnlich“, so Pärt. Dies verleiht der Passio die meditative Wirkung, die viele Zuhörer begeistert. Im Chor Inscriptum wirken Sängerinnen und Sänger mit langer musikalischer Erfahrung mit. Viele haben über Jahre eine zusätzliche Stimmbildung genossen, was zu einem kräftigen und intonationssicheren Klangkörper beigeträgt. Der Chor pflegt unter seinem langjährigen Dirigenten projektorientiert die Chormusik von der Gregorianik bis zur Gegenwart. Mit den Projekten setzt er pointierte Akzente: Altbekanntes und Ungewohntes wird in unkonventioneller Weise dargeboten.
 
27.03.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 40.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 30.--
Rahmenprogramm
-09.30 Uhr Ostergottesdienst in der Klosterkirche
-11.00 Uhr Direktor Werner Ibig gibt Einblick in ausgewählte Räume.
-11.45 Uhr Ostermenü im Klosterrestaurant – Reservation erforderlich / Telefon 071 978 72 11 oder info@klosterfischingen.ch
Thurgauer Kammerorchester

Von Tradition bis Moderne

Werke von Darbellay, Mozart und Dvorak
Andrew Pae, Klavier und Claude Villaret, Leitung
Von Tradition bis Moderne - das aus Ostschweizer Musikern bestehende Thurgauer Kammerorchester spielt unter der Leitung von Claude Villaret. Es widmet sich neben dem traditionellen Repertoire besonders der Aufführung der Musik des 20.und 21.Jahrhunderts. So stellt es auch in seinem Osterkonzert Werke unterschiedlichster Stilrichtungen vor. Nach schwebenden Atmosphären-Klängen in „Chant d`adieux“ des Schweizer Komponisten Jean-Luc Darbellay folgt in strukturierter Klarheit das Klavierkonzert „Jeune Homme“ von Wolfang Amadeus Mozart. Der Pianist und Mozartinterpret Alfred Brendel spricht von „einem der grössten Weltwunder" in Bezug auf dieses Klavierkonzert. Solist ist der 1988 in Los Angeles geborene Pianist Andrew Pae, der bereits im Alter von 11 Jahren mit einem Soloauftritt Furore machte. Als Konzertfinale erklingt die Serenade von Antonin Dvorak, welche die Zuhörer mit ihren innigen warmen Klängen ihrer böhmischen Melodien in die Zeit der Romantik entführt und verführt.
 
24.04.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 30.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 20.--
Klosterführung
-Kostenlose Klosterführung um 14.30 Uhr. Die Führung beginnt beim Haupteingang des Klosters und dauert rund eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Trio Rafale

Reise durch Musik-Dimensionen

Werke von Haydn, Veress und Dvorak
Maki Wiederkehr, Klavier / Daniel Meller, Violine / Flurin Cuonz, Violoncello
Schirmherrschaft: Peter Schütz
Das Trio Rafale hat seine Leidenschaft für die Kammermusik zum Beruf gemacht. Es lädt zu einer Reise durch verschiedenste Dimensionen der Musik ein. Wirklich für die „Kammer“ gedacht, ist Haydns „Zigeunertrio“, welches das Konzert eröffnet. Im letzten Satz ist deutlich hörbar, dass Haydn die ungarische Tanzmusik in Eisenstadt mitbekommen hat. Er lässt die virtuose Fidel und den schnarrenden Bordun aufleben. Der ausgelassene Schlusssatz soll für den Hörer eine Überraschung bleiben, verraten doch die ersten beiden Sätze in ihrer Zärtlichkeit und Intimität nichts davon. Für das Werk „Tre quadri“ – drei Gemälde - liess sich der ungarisch-schweizerische Komponist Sándor Veress tatsächlich von Gemälden inspiriert. Nach einer pastoralen Landschaft des Malers Claude Lorrain, wo Veress im ersten Satz impressionistische Klänge mit ungarischer Volksmusik zusammentreffen lässt, folgt in sakraler Andacht ein „memento mori“, bevor auch dieses Werk ausgelassen im wilden Dudelsack-Bauerntanz endet. In seinem Ausmass symphonisch, in den Details jedoch intimste Kammermusik ist Dvořáks f-moll-Trio. Über dieses tief berührende Werk verlieren die Musiker nicht allzu viele Worte, sondern laden ein, es hörend zu erleben. Das Konzert wird durch die Konzertvermittlung des Migros-Kulturprozent gefördert.
 
22.05.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 20.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 10.--
Campus-Kammerchor Kreuzlingen

Von der Renaissance bis in die Gegenwart

Werke von Binet, Youll, Dowland, Weelkes, Passereau, Willisegger, Dudli, Hagen u.a.
Sebastian Ehm, Klarinette / Manuela Eichenlaub, Leitung
Schirmherrschaft: Josef Gemperle
Im Campus-Kammerchor singen 30 Studierende der Pädagogischen Maturitätsschule und der Pädagogischen Hochschule Thurgau. Das Repertoire des Chores ist vielfältig und umfasst geistliche und weltliche Chormusik verschiedenster Stilrichtungen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Viele der Sängerinnen und Sänger erhalten zusätzlich zur chorischen Stimmbildung Sologesangsunterricht und haben das Schwerpunktfach Musik gewählt. Neben der Mitgestaltung von Campus-Veranstaltungen und Auftritten bei externen Anlässen ist die Begegnung mit anderen Chören ein wichtiges Element im Chorleben. Der Chor nimmt regelmässig an internationalen Chorfestivals teil, im 2016 am Deutschen Chorfest in Stuttgart. Manuela Eichenlaub studierte Schulmusik I und II an der Musikhochschule und Germanistik an der Universität Karlsruhe. Ihr Studium im „Specialized Master“- Studiengang Dirigieren mit Schwerpunkt Chorleitung an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Markus Utz und Prof. Beat Schäfer schloss sie 2015 mit Auszeichnung ab.
 
25.06.2016 / 19.00 Uhr / Innenhof oder Kirche
EINTRITTSPREISE
- 40.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 30.--
Collegium Musicum St. Gallen

Sommerserenade

Werke von Haydn, Telemann und Bach
Claude Rippas, Trompete und Mario Schwarz, Leitung
Schirmherrschaft: Brigitte Häberli
Der Leiter des Collegium Musicum, Mario Schwarz, ist bekannt für seine abwechslungsreichen Konzertprogramme. Fürs Publikum im Kloster Fischingen hat er einen Trompeter der Spitzenklasse eingeladen. Claude Rippas absolvierte seine Ausbildung in Bern bei Carlo Poggi und Paris bei Pierre Thibaud. In der Vergangenheit spielte er unter anderem als erster Trompeter beim Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks und den Münchner Philharmonikern Auf dem Programm im Kloster steht, nebst der „Wassermusik“ von Georg Philipp Telemann und der „Orchestersuite Nr. 4“ von Johann Sebastian Bach, das „Trompetenkonzert in Es-Dur“ von Joseph Haydn. Musikwissenschaftler und Haydn-Experte Anton Gabmeyer beschreibt Haydns Trompetenkonzert wie folgt: Wäre es nicht vollendete Musik, es würde die allerbeste „Studie“ für eine neue Erfindung sein, was sich hinter dem Meisterwerk verbirgt. In einer nie da gewesenen Weise beginnt die Trompete zu singen, als wäre sie ein Streichinstrument – und bewahrt zugleich den Schwung eines „Allegro Satzes“. Freuen Sie sich auf ein besonders eindrückliches Konzerterlebnis in der freien Natur oder in der akustisch hervorragenden barocken Klosterkirche.
 
14.08.2016 / 16.00 Uhr / Kirche
EINTRITTSPREISE
- 20.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 10.--
Klosterführung
-Kostenlose Klosterführung um 14.30 Uhr. Die Führung beginnt beim Haupteingang des Klosters und dauert rund eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Rudolf Meyer, Katrin Bamert und Domenic Janett

Orgel, Harfe und Klarinette

Werke von Dvorak, Klezmer, Meyer, Bach und Händel
Lieben Sie das Verkleiden auch ausserhalb von Fastnacht oder Theater? Die drei Musiker präsentieren Arrangements in der seltenen Besetzung von Klarinette, Harfe und Orgel in bunter Folge. Zu Beginn eine der Händelschen Geigensonate auf Klarinette und dem Doppel Continuo, Harfe und Orgel. Es folgt eine Überraschung für Harfe solo. Im Zentrum steht Rudolf Meyers Zweites Albumblatt im Andenken an seinen verstorbenen Organistenbruder Hannes über den Canto „Oi, della Val Camonica“ in der Trio-Uraufführung. Bachs Klaviertoccata D-Dur erklingt danach für einmal aus Orgelpfeifen, gefolgt von einer Klezmersequenz auf Klarinette und Orgel. Den gediegenen Schluss bilden Antonin Dvořáks Klavierstücke „Wiegenlied“ und Capriccio, abermals verkleidet. Drei freiberufliche Musiker präsentieren im Kloster Fischingen ein überaus spannendes und abwechslungsreiches Programm. Katrin Bamert lebt in Zürich, Domenic Janett in Bergün und Rudolf Meyer in Winterthur. Sie sind dank der 40teiligen Konzertfolge zum Neuen Jahr der Pfarrkirche Wangs zusammen gekommen.
 
21.08.2016 / 16.00 Uhr / Kirche
EINTRITTSPREISE
- 20.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 10.--
Eun-Hye Lee

Tanzmusik auf der Orgel

Werke von Storace, Schildt, Kerll, Frescobaldi, Bach, Matthey und Bovet
Ob langsame und seriöse Rhythmen, wie bei den spanischen Tänzen „Passacaglia“ und „Ciaccona“, oder heitere und lebhafte, wie bei der britischen „Gigue“; viele Komponisten versuchten bereits Anfang des 16. Jahrhunderts verschiedene Tanzmusiken auf der Orgel umzusetzen. Die Organistin spielt Orgelwerke aus mehreren Epochen, die auf historischen Tänzen basieren. Zudem stehen „Liedtänze“ und „Battaglien“ - musikalische Schlachtengemälde, die später nicht nur als Triumph- und Friedenszeichen, sondern oft auch als Bühnen- und Theatermusik benutzt wurden, auf dem Programm. Zum Schluss wird der „Hamburger Totentanz“ des zeitgenössischen Schweizer Komponisten Guy Bovet erklingen. Die weltliche Seite der Orgelmusik stellt die südkoreanische Organistin Eun-Hye Lee dar. Sie ist mehrfach bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet worden und war unter anderem im Berliner Dom als Organistin tätig. Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit ist sie seit Dezember 2011 Organistin an der katholischen Kirche St. Johannes in Weinfelden.
 
28.08.2016 / 16.00 Uhr / Kirche
EINTRITTSPREISE
- 20.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 10.--
Ursina Caflisch

Barocke Orgelkunst

Werke von Kittel, Krebs, Krieger, Böhm und Bach
Um 15.00 Uhr stellt Ursina Caflisch dem interessierten Publikum ihr Programm an der Aichgasser-Orgel vor. Diese Möglichkeit erlaubt Ihnen, einen Blick hinter die Kulisse zu werfen und die Orgel neu zu entdecken. Die kostenlose Vorführung dauert rund eine halbe Stunde, eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Platz ist jedoch beschränkt. Treffpunkt: Haupteingang zum Kloster um 14.45 Uhr.
Unter dem Titel „Barocke Orgelkunst“ vereinigt das Programm Höhepunkte der Orgelliteratur aus der Zeit von etwa 1680 bis 1780, einer Zeit, in der auch das Kloster Fischingen eine geistige Hochblüte erlebte. Das Wesen der barocken Musik, ihre sinnliche Wirkung, die Bildung von Kontrasten und Steigerungen, die Neigung zum Kolossalen, das Erregen der Affekte und das musikalische Erfassen von Textinhalten findet Entsprechung in der beredten, heiter-frohen Barock-Architektur der Klosterkirche. Neben klangsinnlichen Werken von Georg Böhm und Ludwig Krebs und einer meisterhaft gearbeiteten Fuge von Johann Krieger erklingen repräsentative Orgelwerke von Johann Sebastian Bach. Die klanggewaltige Fantasie in g-Moll, ein liebliches Trio und die ergreifende Choralbearbeitung über den Text „An Wasserflüssen Babylon“ führen zum krönenden Abschluss, der Fuge zu 5 Stimmen in Es-Dur. Die Organistin Ursina Caflisch hat Zürichs Alte Tonhalle-Orgel gerettet und deren Wiederaufbau in der Kirche Neumünster initiiert.
 
18.09.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 30.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 20.--
Klosterführung
-Kostenlose Klosterführung um 14.30 Uhr. Die Führung beginnt beim Haupteingang des Klosters und dauert rund eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Norea Trio

Streifzug durch Osteuropa und Russland

Werke von Glinka, Schostakowitsch, Smetana
Petya Mihneva, Klavier / Hyunjong Reents-Kang, Violine / Eva Lüthi, Violoncello
Schirmherrschaft: Alenka Ambroz
Drei Frauen, drei Nationen, eine Leidenschaft - die Liebe zur Kammermusik. Die Interpretationen des Trios beschreiben Kritiker als „fesselnd, leidenschaftlich und virtuos" mit „sprühendem Temperament" variierend zwischen einer „gewaltigen angenehmen Flutwelle" und „nur einem Hauch von Musik im Raum". Das Trio richtet in diesem Programm seinen Blick auf Osteuropa und Russland. Sein Klaviertrio op. 8 hat Dimitri Schostakowitsch als 17jähriger während seiner Studienzeit am Leningrader Konservatorium komponiert. In dieser Zeit verdiente er sein erstes Geld als Stummfilmpianist. Die Einsätzigkeit dieses Werkes mit seinen wechselnden Stimmungen ergebenden Kontinuität erinnert an den Ablauf eines Films. Michail Glinka und Bedrich Smetana haben ihre Klaviertrios in schwierigen Lebensphasen komponiert. Das Trio pathétique von Glinka wird als Selbsttherapie einer Depression verstanden. Smetana hat sein Klaviertrio, eines seiner bedeutendsten Kammermusikwerke, geschrieben, um den Tod seines Kindes zu verarbeiten. Erstaunlicherweise erwartet die Zuhörenden kein bedrückendes Konzerterlebnis. Sie werden vielmehr Zeugen, wie aus Musik Kraft geschöpft wird und Lebensfreude zurückkehrt.
 
30.10.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 30.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 20.--
Klosterführung
-Kostenlose Klosterführung um 14.30 Uhr. Die Führung beginnt beim Haupteingang des Klosters und dauert rund eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Heinz Holliger, Anita Leuzinger und Anton Kernjak

Das Herzstück - Romancendres

Werke von Schumann, Holliger und Beethoven
Heinz Holliger, Oboe, Oboe d’amore
Anita Leuzinger, Violoncello / Anton Kernjak, Klavier
Heinz Holliger, Anita Leuzinger und Anton Kernjak spielen seit Jahren regelmässig in Triobesetzung, von Fischingen über Frankfurt bis Tokyo. Ihr Programm beginnt mit Schumanns „Studien in kanonischer Form“ für einen Pedalflügel. Die Instrumentierung für Violine, Cello und Klavier wurde von Theodor Kirchner vorgenommen, einem Jugendfreund von Robert Schumann, der dreissig Jahre lang Organist in Winterthur war. Hier ist die Violinstimme der Oboe d’amore übertragen. Als Herzstück des Abends folgt „Romancendres“. Sein Titel evoziert die Begriffe „Romanzen“ und „Asche“ (cendres) und nimmt Bezug auf die Cello-Romanzen von Robert Schumann. Die Noten zu diesem Werk wurden von Clara Schumann verbrannt, um die Drucklegung zu verhindern, und in „Romancendres“ bringt Heinz Holliger seine Empörung über diesen barbarischen Akt der Zerstörung zum Ausdruck. Beethovens „Gassenhauer-Trio“ verdankt den Beinamen seinem Variationssatz, dem eine zeitgenössische Opernmelodie zugrunde liegt, die damals ein Schlager war. Das Trio ist für Klarinette, Violoncello und Klavier gesetzt; der Klarinettenpart kann aber auch auf der Violine, oder, wie in diesem Falle, auf der Oboe gespielt werden.
 
20.11.2016 / 16.00 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 30.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 20.--
Ensemble Meridiana

Les Voyages de l'Amour

Werke von Corrette, Boismortier und Rebel
Dominique Tinguely, Blockflöte und Barockfagott / Sarah Humphrys, Oboe und Blockflöte / Sabine Stoffer, Barockvioline / Tore Eketorp, Viola da gamba / Christian Kjos, Cembalo
Das Opéra-Ballet, Les Voyages de l’Amour, wurde von Joseph Bodin de Boismortier zu einem Libretto von Charles-Antoine le Clerc de la Bruère komponiert und im Jahr 1736 herausgegeben. Die Handlung ist folgende: L’Amour ist es müde, Menschen glücklich machen zu müssen, während ihr selber das Glück verwehrt bleibt. Deshalb begibt sie sich auf Reisen, um ein reines Herz zu finden, welches sie aufrichtig liebt und kommt dabei in Dörfer, Städte und an den Hof. In seinem Programm zeichnet das Ensemble Meridiana die Reise der Liebe zu den verschiedenen Schauplätzen und durch die sozialen Schichten des barocken Frankreichs nach. Anhand der Werke von Joseph Bodin de Boismortier, Jean-Féry Rebel und Michel Corrette führt es das Publikum durch Dörfer, Städte und an den französischen Hof. Das allgegenwärtige Motiv der Liebe wird farbenfroh aufgegriffen. Die vielseitigen Musiker des Ensembles präsentieren im Verlauf des Programms eine breite Palette an Instrumenten. Ein coup de foudre hier oder dort könnte also unvermeidlich werden.
 
31.12.2016 / 20.30 Uhr / Bibliothek
EINTRITTSPREISE
- 40.-- / Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gratis, Studenten und Lehrlinge CHF 30.--
Silvester-Dinner
-Um 17.30 Uhr servieren wir Ihnen ausschliesslich auf Voranmeldung ein Silvester-Dinner. Reservieren Sie frühzeitig – die Platzzahl ist beschränkt. Das Restaurant schliesst um 23 Uhr.
Vokalquartett mit Klavierbegleitung vierhändig

Liebeslieder

Werke von Brahms, Schmitt, Fauré und Schumann
Sybille Diethelm, Barbara Erni, Jakob Pilgram und Marcus Niedermeyr, Gesang
Fabienne Romer und Edward Rushton, Klavier
Das Vokalquartett begeistert mit seiner Vitalität und Präsenz auf der Bühne. Zwei erfahrene Pianisten begleiten die jungen Sängerinnen und Sänger. Robert Schumann schrieb „Spanische Liebeslieder“ auf Textvorlagen von Volksliedern, die der damals sehr beliebte deutsche Dichter Emanuel Geibel zusammengetragen und übersetzt hatte. Bei „Chansons à quatre voix“ des Komponisten Florence Schmitt, der eine wunderbar packende, rhythmisch ansprechende Musik schrieb, können die vier Vokalisten ihr Können zeigen. Dagegen rücken die beiden Pianisten bei der Dolly‐Suite in den Vordergrund. Gabriel Fauré schrieb das Werk für Hélène Bardac, genannt „Dolly“, die kleine Tochter seiner vertrauten Freundin. Der Abend endet mit den heiteren, fast neckischen Texten der „Liebeslieder‐Walzer“ von Johannes Brahms. Diese trafen den Geschmack der spätbürgerlichen Epoche und haben in Brahms' Vertonung bis heute nichts von ihrem Charme eingebüsst. Mit der ungewöhnlichen Besetzung der "Liebeslieder" vereinigt Brahms zwei Besetzungstypen, die in seinem Werk einen grossen Raum einnehmen - das Vokalquartett und die Klaviermusik zu vier Händen.