Weihnachtskrippe Karl Uelliger


Die grosse Weihnachtskrippe von Karl Uelliger (Dauerausstellung)
Der Toggenburger Maler Karl Uelliger (1914 - 1993) hat über Jahre in der Vorweihnachtszeit Krippenfiguren geschnitzt. So kamen bis zu seinem Tod 123 Figuren zusammen. Damit realisierte Karl Uelliger seine Vorstellung von der Grossartigkeit der Geburt Christi: Menschen unterschiedlichster Herkunft fühlen sich von diesem Ereignis angesprochen und strömen an den Ort des Geschehens. Die Witwe des Künstlers, Hanna Uelliger-Montfort, hatte sich zum Ziel gesetzt, die grosse Weihnachtskrippe in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Sie wählte kurz vor ihrem Tod im Jahr 2004 das Kloster Fischingen als neue Heimat für diese einzigartige Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Die grosse Weihnachtskrippe ist auf ihren Wunsch als Dauerausstellung in einer modernen Vitrine im Erdgeschoss des Ostflügels (Bildungshaus) untergebracht und das ganze Jahr frei zu besichtigen. Eine genauere Beschreibung liegt bei der Vitrine auf.
 
Karl Uelliger lässt sich als Künstler keiner Richtung zuordnen. Darauf war er auch stolz. Eigenständig und eigenwillig äussert er sich in Bild, Skulptur und Sprache. Er hat damit ein unverwechselbares Werk geschaffen, ein eigenes kleines Universum im grossen Universum.

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